Stressbewältigung
 
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Entschleunigung
 

Tipps der letzten Monate:

2011
November: Ein gutes Gefühl
Oktober: Auf der Stelle
September: Entspannung
August: Perfektionismus
Juni/Juli: Freundschaften
Mai: Kraft innerer Bilder
April: Kraft der Gedanken
März: Feierabendritual
Februar: Terminplanung
Januar: Achtsamkeit 3
 
2010
Dezember: Achtsamkeit 2
 
2009

 

 

Dezember 2011 - Erleichtere Dir den Tag - ein gutes Gefühl

Was heißt das? Schluck den schwersten Bissen zuerst!

Kennen Sie das? Seit Tagen oder vielleicht sogar Wochen schieben Sie etwas Unangenehmes vor sich her. Sie haben Bedenken, vielleicht sogar Angst, etwas macht Ihnen schwer ums Herz. Oder Sie haben einfach nur keine Lust etwas Ungeliebtes zu erledigen. Sie denken aber jeden Tag daran, dass es gemacht werden muss.

Diese Überlegungen kosten Lebensenergie, sie sind mit die größten Energieräuber.

Nehmen Sie sich für heute oder wenn der Tag schon fortgeschritten ist für morgen vor, das Belastende, Ungeliebte morgens als erstes in Angriff zu nehmen!

Sie werden erstaunt sein, wie leicht der Rest des Tages wird. Sichtlich beflügelt meistern Sie alles andere mit einer erhebenden Leichtigkeit. Puh, das ist ein verdammt angenehmes Gefühl.

Und das gibt einen guten Grund, einen Erfolg für sich zu verzeichnen und stolz auf sich zu sein. Und das dürfen Sie dann auch!!!

Das tolle ist, dieses gute Gefühl können Sie sich - ja Sie selbst sich - jeden Tag geben, jeden Tag erneut, an dem Sie den derbsten Brocken zuerst schlucken. Und los geht's! Ausreden zählen heute nicht.

 

November 2011 - Lachen Sie sich entspannt

Wie - das klingt komisch? Ist aber so. Lachen trägt ganz extrem zu Entspannung und Wohlbefinden bei. Und wir machens viel zu wenig.

Psychologen haben nachgewiesen, dass bereits die Aussicht auf etwas Unterhaltsames oder die Erinnerung an etwas Lustiges die stressproduzierenden Hormone um 35 bis 70 Prozent senken kann. Nur die Gedanken daran lösen ein inneres oder auch äußeres Lächeln aus.

Gleichzeitig senkt Lachen den Blutdruck, kann Schmerzen reduzieren und stärkt das Immunsystem.

Also, denken Sie jeden Tag (zur Erinnerung evtl. ein Smily um 11 oder 15 Uhr in den Kalender eintragen) an etwas Lustiges, Erheiterndes. Sollte Ihnen nun gar nichts dazu einfallen, dann ist echte Gefahr in Verzug. Dann buchen Sie sofort einen Lachyoga-Kurs oder ähnliches, gehen auf den Spielplatz oder sehen mal wieder eine olle Komödie a la Heinz Erhard an.

Vielleicht vereinbaren Sie auch mit einem Freund - es muß ja nicht gleich der Chef sein (wobei, warum nicht?) -, sich 1 x täglich zum Lachen zu bringen. Gegenseitig Grimassen schneiden oder ein alter oder neuer Witz tuts auch! Und mag er noch so blöd sein ... lachen reicht. Intellektueller Gehalt ist in diesem Fall total egal! Es hilft - und macht dazu noch Spaß!

Probieren Sie es einfach aus. Und erzählen Sie es weiter.

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Oktober 2011 - Treten Sie auf der Stelle?

Hängen Sie manchmal gedanklich an einem Punkt fest? Kommen Sie mit einer Aufgabe nicht weiter? Fällt Ihnen keine Lösung ein? Fehlt die zündende Idee? Sitzen bzw. treten Sie also auf der Stelle, körperlich und gedanklich?

Stehen Sie auf und gehen Sie ein paar Schritte, verändern Sie vielleicht nur die Sitzhaltung, 10 cm zurück oder zur Seite kann schon reichen. Eine kurze Unterbrechung, Haltungswechsel, Sitzpositionswechsel kann genügen, um festgefahrene Gedanken zu unterbrechen, Blockaden zu stoppen, Denkansätze zu verändern und neuen Gedanken Raum zu geben.

Das hilft auch in Besprechungen, wenn ein Thema festgefahren ist. Regen Sie eine kurze Unterbrechung an, holen Sie sich vielleicht nur ein Getränk oder schenken Sie sich nach und fragen auch Ihre Nachbarn.

Bereits ein kleiner Sitzpositionswechsel, ein bisschen Bewegung mit Perspektivwechsel kann etwas bewirken.

Probieren Sie es aus. Und wenn es wirkt, machen Sie es öfters.

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September 2011 - Körperentspannung = geistige Entspannung

Sind Sie gut erholt vom Urlaub? Haben Sie sich in den Sommer-Wochen mehr oder anders bewegt wie im Büro-Alltag? Schön!

Und nun zurück zum Alltag. Wir alle haben im Alltag vermehrt einseitige Belastungen, Bewegungen, nehmen oft für länger eine statische Haltung ein. Das ermüdet Körper und Geist. Trägheit, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl hemmen auch unsere Konzentration. Für eine geistige Entspannung ist die körperliche Entspannung sehr förderlich.

Bewahren Sie sich die Urlaubs-Erholung, verlängern Sie die Entspannung bewusst!

Dehnen Sie alle verspannten Muskeln regelmäßig. Nach längerem Sitzen am Schreibtisch dankt Ihr Körper es Ihnen, wenn Sie regelmäßig Ihre Brustmuskeln, Schultermuskeln, Nackenmuskeln entspannen. Das geht im Sitzen, idealerweise stellen Sie sich aber z.B. ans Fenster, dehnen und strecken Sie die betreffenden Muskelgruppen je 6-10 sek und gönnen Sie somit auch Ihren Augen eine kurze Auszeit vom Bildschirm. Das entspannt und Sie gehen mit neuer Energie, vielleicht auch mit neuen Ideen an den Schreibtisch und an die Aufgabe zurück.

Wenn Sie das jetzt für sinnvoll halten, sich jetzt dazu entscheiden "jawohl, das mache ich", dann suchen Sie jetzt für sich wirksame Möglichkeiten zur stetigen Erinnerung daran. Kleben Sie sich "Merker", farbige Post-Its am Bildschirm o.ä., die Sie ein paar Wochen daran erinnern, und dann prüfen Sie mal (am besten gleich in den Kalender eintragen) ob Sie nach 30 Tagen noch entspannt sind oder sogar Besserung fühlen.

Es ist oft nicht die fehlende Zeit sondern das "Nicht-daran-denken", was uns diese höchst wirksamen Kleinigkeiten vernachlässigen lässt. Also, wie werden Sie täglich daran erinnert?

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August 2011 - Perfektionismus, wieviel tut gut?

Machen Sie sich nicht manchmal unnötig Stress? Prüfen Sie, ob Ihr Anspruch oft nicht zu hoch an sich und Ihre Leistungen ist.

Sehen und verbuchen Sie Ihre Ergebnisse evtl. zu selten als Erfolg für sich? Erfolg treibt uns an, macht Spaß, ist wichtig für unsere Zufriedenheit. Wir haben es selbst in der Hand, was wir als Erfolg für uns werten und was nicht.

Die moderne Management-Ausbildung lehrt mittlerweile, wenn man alles zu 100% gut und richtig machen will, ist das nicht immer effizient und zielführend. Die zur Verfügung stehende Zeit reicht nicht immer für ein perfektes Ergebnis aus.

Gutes Priorisieren ist gefragt. Für manche Aufgaben ist ein gesundes mittelmäßiges Ergebnis sogar besser - global betrachtet. Und dieses kann manchmal sehr wohl als gut, als Erfolg gewertet werden. Es hängt von der angemessenen Zielsetzung ab.

Seien Sie also nicht zu kritisch zu sich selbst. Und - sogar Fehler machen ist durchaus erlaubt und nicht immer sofort ein dramatischer Misserfolg.

Mut zur Lücke!

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Juni/Juli 2011 - Kraft der Freundschaften

Sorgen Sie für stabile Beziehungen und Freundschaften.

Entscheiden Sie sich bewusst dafür, dass Ihnen Ihre Partnerschaft und Ihre Freundschaften wichtig sind. Räumen Sie ihnen einen hohen Stellenwert in Ihrer Lebensgestaltung ein.

Ab und zu kann sich das Gleichgewicht natürlich auch mal verschieben, ein außergewöhnlich wichtiges Projekt, eine überraschende berufliche Ausnahmesituation kann auch mal Partner oder Freunde warten lassen - in Ausnahmefällen und zeitlich begrenzt. Lassen Sie die Ausnahme nicht zum Regelfall werden.

Sollten Sie Ihr soziales Umfeld dauerhaft vernachlässigen, schaden Sie in erster Linie sich selbst!

Pflegen Sie die Beziehungen, die Ihnen wirklich Kraft und Halt geben. Mit denen Sie nicht nur aus einer Verpflichtung heraus zusammen sind, wie oft bei Kollegen der Fall. Geschäftlich motivierte Treffen zählen zur Arbeitszeit.

Wie sieht Ihre Zeitwaage aus, ist Privates und Geschäftliches in guter Balance? Sie haben es in der Hand!

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Mai 2011 - Kraft der Inneren Bilder

Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit für einen kleinen Versuch.

Entspannen Sie sich, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich einen wunderschönen Strand, ein schönes Stück Land Ihrer Wahl vor. Es ist ein traumhaft schöner Morgen, sie spüren die Sonne auf Ihrer Haut, der Wind streicht sanft über Sie hinweg und Sie sitzen im warmen, weichen Sand oder Gras. Das ist Ihr Wohlfühlbild, mit dem Sie angenehme Gerüche, Geräusche, Gedanken verbinden.

Wie fühlt sich das an, dort zu sitzen, spüren Sie die Sonne? Vielleicht riechen Sie sogar das Meer und hören die Brandung, die Vögel. Was sehen oder hören Sie noch, damit Sie sich rundum wohlfühlen? Stellen Sie es sich einfach vor. Es ist alles möglich. Spüren sie das angenehme Gefühl.

Nehmen Sie diese positiven Eindrücke, dieses wohlige Gefühl mit in den Tag und Sie werden Ihre Aufgaben ruhiger, konzentrierter und gelassener erledigen.

Gehen Sie in einer Pause zurück an Ihren "persönlichen Traumstrand" und spüren Sie die wunderbare Kraft der inneren Bilder. Nach etwas üben können Sie das Bild sehr schnell auf Knopfdruck abrufen und damit das angenehme Gefühl.

Dieses Gefühl, diese Stärke können Sie jeden Tag erreichen, mit Ihrer eigenen Vorstellungs-Kraft! Ist das nicht toll? So einfach haben Sie Ihren zusätzlichen Energiespender.

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April 2011 - Kraft der Gedanken

"Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen" Marc Aurel

Das heißt, wir ziehen genau das in unser Leben, was wir durch unsere Gedanken, Einstellungen und Erwartungen aussenden bzw. ausstrahlen.

Diese Realität findet in allen Bereichen statt: Gesundheit, Geld, Erfolg, Partnerschaft .... Denn, worauf wir unsere Aufmerksamkeit und unsere Gedanken richten, das bekommt Energie, wächst und wird in unser Leben gezogen - wie mit einm Magnet. Das Gesetz der Resonanz besagt, dass man in seinem Leben nur das finden und erfahren kann, wofür man in sich selbst eine Resonanz bzw. Entsprechung besitzt.

Wenn es nun stimmt, dass wir mit unseren Gedanken und Überzeugungen unsere Lebenswirklichkeit selber erschaffen, warum denken wir dann nicht einfach immer etwas Positives und Schönes und sind glücklich? Ganz einfach: Weil wir nicht frei sind in unseren Gedanken und Reaktionen, sondern durch unsere teilweise sehr alten Muster und Prägungen aus dem Unterbewusstsein "gedacht" und "gelebt" werden.

Wir reagieren ständig mit Denk- und Verhaltensreflexen, so genannten "Mustern", die über Jahre durch unsere gesamten bewussten und unbewussten Erfahrungen geprägt und verfestigt sind.

Schön, jetzt wissen wir, wie es einfacher geht. Der nächste Schritt ist nun die Umsetzung.

Üben Sie sich im Denken und bewussten Überlegen, was Sie in Ihrem Leben haben möchten, was Sie anziehen möchten. Seien Sie dafür mit Ihren Gedanken der Magnet!

Und wie schon der alte Goethe sagte: Es ist nicht genug zu wissen, man muss es anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. Üben, üben, üben, jeden Tag.

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März 2011 - Feierabendritual

Finden Sie manchmal keine Ende des Arbeitstages? Nehmen Sie Arbeit mit nach Hause, Unterlagen oder auch nur Gedanken? Können Sie Zuhause angekommen schlecht abschalten und grübeln weiter über Arbeitsthemen nach?

Das Gute, wenn das ab und zu vorkommt, ist das ganz normal. Aber - wenn das ein Dauerzustand ist, wenn Sie das belastet und Sie es gerne anders hätten, dann können Sie was dagegen tun.

Nehmen Sie keine Arbeit mit Nachhause. Abends, müde brauchen Sie viel länger dafür wie am nächsten Tag erholt im Büro! Suchen Sie sich ein Feierabendritual, das Ihren Arbeitstag beschließt und das den Feierabend "einläutet". Denken Sie in Ruhe mehrere Möglichkeiten durch, probieren Sie einige gedanklich aus, welches Bild, welche Geschichte gefällt Ihnen? Und dann üben Sie das Ritual mehrere Tage ein, bis es zur angenehmen Gewohnheit wird.

Vorschläge:

- Für Autofahrer. Schlagen Sie abends vor Ihrer Wohnung die Autotüre zu und stellen Sie sich vor, alles, was zum Job gehört, bleibt im Auto und schläft - wie sie - bis zum Morgen des nächsten Arbeitstages.
- Oder - gehen Sie, bevor Sie Ihre Wohnung betreten zu den Abfalltonnen und werfen Sie symbolisch Ihre Jobgedanken hinein, nehmen Sie sich diese Extra-Minute Zeit und gehen wirklich zur Tonne, stellen Sie sich ein Bild dazu vor, ein Korb mit Unterlagen oder ähnliches. Deckel auf (wirklich) und weg damit (Bild vorstellen).
- Oder - wenn Sie Ihre Wohnungstüre von innen zumachen, stellen Sie sich vor, alles, was zur Arbeit gehört (Bild dazu überlegen, Korb mit Unterlagen, Papierstapel, …) bleibt draußen vor der Tür.
- Oder für U-Bahnfahrer/Fußgänger. Auf dem letzten Stück Fußweg zur Wohnung, lassen Sie bei jedem Haus, an dem Sie vorbeikommen oder an jeder Straßenecke, an jedem Baum, ein Stück "Arbeit" liegen. Zuhause angekommen ist alles, was den Job betrifft, verteilt und nicht mehr bei Ihnen.
- Ach ja, "Feierabend einläuten", Sie können in den Hausflur, an die Garderobe, an den Schlüsselkasten ein Glöckchen legen oder hängen und jeden Feierabend beim Eintreten in das Zuhause wirklich "einläuten" und sich einen Satz denken wie "jetzt beginnt mein Feierabend"...
- Oder - wen Sie das Bedürfnis verspüren, beim Nachhausekommen Ihre Hände zu waschen, machen Sie es zum Ritual (in Winter-Grippe-Zeiten ist es eh empfehlenswert!). Waschen Sie den Arbeitsstaub, den Papierstaub, den Staub der Arbeitsmaterialien (und damit die Gedanken daran) ab.

Lassen Sie Ihre Phantasie spielen und malen Sie sich bunte Bilder dazu aus. Die beste Idee gewinnt. Trainieren Sie Ihr Lieblingsritual konsequent 10-30 Tage und überprüfen Sie, ob es Ihnen damit besser geht. Das ewige Grübeln ist ein Energiefresser, der Sie auf Dauer schwächt. Nur mit ausreichend Erholung zwischen den Leistungsphasen sind Sie an jedem neuen Arbeitstag energiegeladen und für neue Herausforderungen gestärkt.

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Februar 2011 - Terminstress muss nicht sein, Sie haben es in der Hand

Tappen Sie nicht kurz nach Jahresbeginn gleich wieder in die "Total überfüllter Terminplan-Falle", das löst Hektik und Stress aus, den Sie selbst vermeiden können.

Planen Sie den Tag mit Lücken, planen sie realistisch mit Berücksichtigung von Anfahrts-/Gehweg-Zeiten, Pausen, Vorbereiten, Terminüberziehungen ...

Ballern Sie sich Ihre Tage nicht komplett zu. So können Sie entspannt die Termine mit kleinen Pausen nacheinander abarbeiten und sich dazwischen mental immer auf das nächste Meeting vorbereiten. Ohne gegen Ende der Treffen wie auf Kohlen zu sitzen, nur noch halb zuzuhören, genervt und zu spät zum nächsten zu hetzen. Die Ergebnisse sind besser, wenn alle Beteiligten mit ihrer Aufmerksamkeit beim jeweiligen Thema sind.

Gedanken wie "oh je, ich müsste schon beim nächsten Termin sein" lenken ganz klar ab. Natürlich können Überziehungen nicht immer ausgeschlossen werden, aber wenn sich eine deutliche Verlängerung abzeichnet, wenn sich nicht geplante Themen ergeben, ist es besser, frühzeitig einen neuen Termin zu vereinbaren, und nicht immer "noch kurz/ noch schnell das und das und das" durchzuknüppeln.

Qualität sinkt, Stress steigt! Das muss nicht sein.

Tun Sie sich selbst etwas Gutes. Planen Sie den Tag möglichst entzerrt.

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Januar 2011 - Üben Sie sich in Achtsamkeit 3

So wie Sie achtsam das alte Jahr beendet haben, können Sie achtsam das neue beginnen. Zum weiteren Training der zu Entspannung beitragenden Achtsamkeit eignen sich sehr gut auch die immer wieder kehrenden kleinen Aufgaben des Alltags, besonders die ganz banalen wie Kaffee kochen, Rasen mähen, abspülen, Schnee schaufeln, Fächer umräumen, etwas aus- oder einräumen ...

Konzentrieren Sie sich bei gleichförmigen Tätgikeiten auf das Jetzt und das Hier. Was fühlen Sie, was spüren Sie, welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf? Bleiben Sie im Rhythmus der Gleichförmigkeit bei einem Gedanken, schweifen Sie nicht ab.

Zwei gute Effekte: Das wirkt nach ein paar Minuten total entspannend, vermeintlich langweilige Muss-Tätigkeiten wirken sich so positiv aus.

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Dezember 2010 - Üben Sie sich in Achtsamkeit 2

Ein weiteres gutes Versuchsfeld für Achtsamkeit ist das Essen. Nehmen Sie sich bei der nächsten Mahlzeit die Zeit, die Speisen mit allen Sinnen zu genießen.

Sehen Sie sich das Essen auf dem Teller an, die Farben, die Formen. Riechen Sie ausgiebig daran und versuchen Sie Kräuter und Gewürze heraus zu riechen. Dann erst beginnen Sie zu speisen.

Essen Sie langsam, lassen Sie den ersten Bissen länger im Mund, schieben Sie ihn mit der Zunge an alle Seiten im Mund, an verschiedenen Stellen nehmen wir unterschiedliche Geschmacksrichtungen besser war.

Beschäftigen Sie sich intensiv mit dem Geschmack. Bleiben Sie mit Gedanken, Gefühlen und Taten ganz bei den Speisen. Welche Nuancen können Sie herausschmecken? Eine schöne Übung, die auch den Genuß verstärkt!

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November 2010 - Üben Sie sich in Achtsamkeit 1

Stress beschleunigt, Achtsamkeit entschleunigt.

Wir hören den Begriff oft, was ist mit Achtsamkeit gemeint?

Achtsamkeit ist die volle Konzentration auf die Wahrnehmung in allen Bereichen. Sie sind mit Taten und Gedanken ganz in der Gegenwart, sind sich Ihrer Gefühle, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick voll bewusst.

Nicht umsonst heißt es von jemandem, der sich gerade fürchterlich ärgert - übrigens auch eine Ausprägungsform von Stress - er ist "außer sich". Wenn Sie es schaffen, auch im Stress "bei sich" zu bleiben, werden Sie angemessener reagieren. So verhindern Sie, dass der Stress Sie überrollt und zu unangemessenen stressverstärkenden Reaktionen führt.

Nehmen Sie heute, morgen und die nächsten Tage bei konzentrierten Tätigkeiten ganz bewusst Ihren Körper, Ihre Gedanken und Ihre Gefühle wahr. Anfangs vielleicht nur bei einer zeitlich begrenzten Tätigkeit, behalten Sie die volle Aufmerksamkeit ganz auf sich.

Spüren Sie, wie Sie gerade sitzen oder stehen, die Stellung Ihrer Beine, wo sie den Boden, den Stuhl berühren, wie Sie atmen, welche Gefühle Sie gerade hegen und wie Sie sich insgesamt fühlen. Üben Sie sich in dieser Wahrnehmung, während Sie wie gewohnt mit Ihrer Aufgabe fortfahren.
Das erfordert anfangs Ihre ganze Konzentration und Übung.

Nach etwas üben fällt es zusehends leichter - und entspannt.

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Oktober 2010 - Mach mal Pause 4

Studien haben ergeben, dass man mit je 5 Minuten Pause nach längstens 60 Minuten Arbeit insgesamt mehr erledigt. Die vermeintlich "verdaddelten" Pausezeiten holen wir durch bessere Leistungsfähigkeit dazwischen locker wieder auf.

Wie Sie Ihre Pausen optimal gestalten, werden Sie von Ihrem Körper lernen.

Manchmal ist es zum Beispiel sinnvoll, spazieren zu gehen - vielleicht nur 5 Minuten zum Kollegen etwas weiter entfernt - oder eine Kleinigkeit zu essen. Manchmal tut Ruhe gut - einfach mal tief durchatmen, Arme und Beine strecken, aus dem Fenster kucken, auf Zehenspitzen wippen, lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf.

Manchmal tut Bewegung gut. Ein paar Sprünge "Hampelmann", ein kurzer Spurt auf der Stelle oder nur Strecken und mit Anspannung auf Zehenspitzen "Früchte von ganz oben pflücken" ist fast immer und überall möglich, auch im Büro.

Aktive Pausen fördern die Durchblutung, den Stoffwechsel, bauen Stresshormone ab, fördern Glückshormone, sind also echte Power-Pausen und dadurch für "Schreibtischtäter" effektiver.

Finden Sie heraus, was Ihnen wann gut tut - und machen Sie mal Pause!

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September 2010 - Mach mal Pause 3

Weitere Anzeichen, mit denen unser Körper uns sagt "Mach mal Pause" sind z.B. auch: Abschweifen der Gedanken, zerstreut fühlen, Tagträumen nachgehen, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen, Fakten, die uns "auf der Zunge liegen", Rechtschreibfehler, Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler, Verrechnen, Leistungsabfall, die Buchstaben tanzen vor den Augen ...

Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen, atmen Sie tief und ruhig durch, strecken Sie sich und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen. Geben Sie Ihrem Unterbewusstsein zwischendruch immer mal wieder die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und einzuordnen. Diese Pause kann 2, 5 oder 10 - 20 Minuten dauern.

Ihr Körper meldet sich erfrischt und mit geistiger Kraft von dieser kleinen Auszeit zurück.

Betrachten Sie eine Pause nie als "verlorene Zeit", sondern als notwendige Regenerationszeit.

Achten Sie eine Woche lang intensiv auf Ihren Körper und notieren Sie, welche der Erkennungszeichen bei Ihnen auftreten. Finden Sie dann die für Sie beste Möglichkeit, Ihrem Körper Erholung zu ermöglichen.

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Juli/August 2010 - Mach mal Pause 2

Haben Sie den letzten Tipp probiert? Unser Körper verlangt nach ca. 90-120 Minuten Arbeit eine Pause, um sich zu regenerieren, der Zeitintervall ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Es gibt weitere Anzeichen, mit denen unser Körper uns einfach sagt: Mach mal Pause. Wir müssen nur hinhören!

- Appetit auf einen kleinen Imbiss

- Das Bedürfnis häufiger zur Toilette zu gehen

Lernen Sie die individuellen Signale Ihres Körpers kennen, mit denen er Sie auf die Notwendigkeit von Pausen aufmerksam macht und gönnen Sie sich diese.

Ihr Körper wird es Ihnen mit Wohlbefinden danken.

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Juni 2010 - Mach mal Pause 1

Unser Körper, besonders auch unser Gehirn kann nicht ständig Höchstleistungen erbringen. Körper und Gehirn sind natürlichen Rhythmen von Arbeit und Erholung unterworfen. Das Bedürfnis nach der bekanntesten Pause: Schlaf teilt Ihnen ihr Körper zum Beispiel durch Müdigkeit und Gähnen mit.

Es gibt allerdings noch weitere Rhythmen des Körpers, die in unserer schnelllebigen Zeit häufig nicht beachtet werden. Zum Beispiel verlangt der menschliche Körper normalerweise nach ca. 90-120 Minuten Arbeit eine Pause, um sich zu regenerieren. Die exakte Zeitspanne variiert von Mensch zu Mensch, aber es gibt bestimmte Erkennungszeichen, mit denen der Körper auf sein Erholungsbedürfnis aufmerksam macht, z.B:

- Das Verlangen sich zu recken oder die Muskeln zu entspannen

- Gähnen oder Seufzen

Dies sind Hinweise darauf, dass Ihr Körper eine Erholungspause benötigt.

Wenn Sie diese Zeichen nicht beachten, reagiert der Körper mit der Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, die es Ihnen ermöglichen, auch ohne Pause weiterzuarbeiten. Falls Sie dies wiederholt tun, kommt es zu Stress - der Körper baut ab und wird immer weniger leistungsfähig.

Gönnen Sie Ihrem Körper Regeneration, geben Sie ihm Gelegenheiten dazu.

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Mai 2010 - Lernen Sie wieder zu genießen 3

Denken sie so oft wie möglich positiv. "Mit meinen Gedanken erschaffe ich mir meine Wahrheit, meine Welt ... " diesen und ähnliche Sprüche hören und lesen wir oft - das überraschende ist - es stimmt! Mehr als sie vielleicht annehmen!

Also, wenn sie oft Positives denken, ausstrahlen, fühlen dann erleben sie auch mehr Positives. Und das haben Sie ganz persönlich für sich selbst in der Hand. Ersetzen Sie ihre negativen Gedanken gezielt durch positive.

An fast jeder Situation, beruflich oder privat, gibt es auch positive Aspekte. Passiert ein Missgeschick? Fluchen sie nicht nur, erkennen sie das Komische daran, lachen sie über sich, über andere. Entdecken sie für sich an vielen Erlebnissen auch Angenehmes und das gibt es öfters, als auf den ersten Blick erkennbar.

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April 2010 - Lernen Sie wieder zu genießen 2

Schaffen Sie sich kleine Pausen. Nehmen Sie im Alltag einfach zwischendurch kleine Auszeiten. Das regeneriert Ihre Kräfte!

Stehen Sie auf, kucken Sie aus dem Fenster, gehen Sie zwischendurch in die Cafeteria/ins Cafe, einfach so - und gönnen Sie sich ein Getränk, auf das Sie gerade Lust haben. Genießen Sie jeden einzelnen Schluck davon auf der Zunge.

Gehen Sie langsam durchs Haus zum Kollegen, dem Sie sonst nur ein Mail senden oder gehen Sie 5 Minuten raus, an die Sonne. Schauen Sie dabei Ihre Umgebung mal etwas genauer an, nehmen Sie alles wahr, was Sie sehen. Vieles davon kann erfreuen oder erheitern und ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern, behalten Sie es etwas.

Nehmen Sie sich täglich ein bisschen Zeit, das Beobachten zu genießen.

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März 2010 - Lernen Sie wieder zu genießen 1

Genießen Sie die kleinen und großen Freuden des Lebens in vollen Zügen?

Oft verlernen wir, die kleinen und kleinsten zu erkennen. Kennen Sie das Gefühl warmer Sonnenstrahlen auf der Haut? Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich das Gefühl vor. Klappt es nicht sofort?

Dann richten Sie beim nächsten Spaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen Ihr Gesicht ein paar Minuten in die noch schwache Winter-Sonne - wenn sie denn scheint, bleiben Sie kurz stehen oder setzen Sie sich auf eine windgeschützte Bank. Schließen Sie die Augen und spüren Sie, was die Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut für ein Gefühl hervorrufen! Wenige Minuten ist das ein sehr wohliges und angenehmes Gefühl und noch keine Sonnenbrandgefahr!

Wenn Sie dieses Gefühl mögen, dann gönnen Sie sich ab und zu bewusst ein Sonnenbad, verharren Sie einfach 5 bis 20 Minuten je Verträglichkeit und Geschmack auf einer Parkbank in der Sonne, denken Sie an nichts anderes, beobachten sie mit Ihrem Gedanken das Gefühl auf der Haut, genießen Sie es und erfreuen Sie sich daran.

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Januar + Februar 2010 - Müssen - Sollen - Wollen

Sagen Sie zu sich oder anderen auch mehrmals am Tag: "Ich muss dieses und jenes tun", manchmal gehetzt und mit einem geplagten Seufzer verbunden?

Das kleine Wort "muss" hat eine besondere Wirkung auf uns, die uns oft nicht bewusst ist. Wir bauen uns damit selbst unangenehmen Druck auf. Und Druck tut nicht gut!

Machen Sie folgende Übung:
Denken Sie an einen Satz, " ich muss
... erledigen", fühlen Sie in Ihren Körper. Wie fühlt sich der Gedanke an? Welche Gefühle verbinden Sie damit?
Dann denken Sie den gleich Satz mit "ich sollte ... erledigen", wie fühlt sich das an?
Und ein paar Minuten später denken Sie "ich möchte ... erledigen", wie fühlt sich das nun an, was passiert in Ihrem Körper? Merken Sie einen Unterschied?

Versuchen Sie jeden gesagten oder gedachten Satz mit "ich muss ..." mit "ich will ..." zu wiederholen. Spüren Sie das angenehmere neutrale oder gute Gefühl, speichern Sie es ab. So sollte es sich anfühlen wenn Sie an Bevorstehendes denken! Das bringt Ruhe und Ausgeglichenheit. Und die Entscheidung für müssen, sollen oder wollen treffen Sie ganz alleine immer wieder neu für sich selbst. Üben Sie dies öfters und wenn das "ich will" so gar nicht passen sollte, hinterfragen Sie die bevorstehende Aktion. "Muss ich wirklich ...?"

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Dezember 2009 - Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Farbe"

Stellen Sie sich eine Farbe vor, die auf Sie eine beruhigende oder stärkende Wirkung hat. Eine Farbe, die Ihnen gut gefällt und die angenehm zu betrachten ist.

Stellen Sie sich aus dieser Farbe nun eine kuschelige Decke vor, umhüllen Sie Ihren ganzen Körper damit. Ziehen Sie die "Farbe" wie einen Mantel an.

Spüren Sie die wohlige Wärme am ganzen Körper, genießen Sie die angenehme Ruhe, die sich immer mehr ausbreitet und Sie ganz umgibt. Lassen Sie alle anderen Gedanken los, denken Sie nur an die Farbe und das wohlige Gefühl darin und werden Sie gelassen und entspannt.

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November 2009 - Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Ort der Harmonie"

Liegen Sie im Bett und können nicht einschlafen, nicht sofort abschalten? Atmen Sie bewusst ein paar mal tief ein und aus, zählen Sie dabei mit, verfolgen Sie gedanklich den Luftstrom in Ihrem Körper. Das entspannt.

Dann denken Sie an einen Ort, der für Sie Ruhe und Harmonie ausstrahlt. Es ist ein schöner Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Das kann eine Urlaubserinnerung sein, ein Ort aus der Kindheit oder Jugend oder der Ort der ersten Verliebtheit? Stellen Sie sich vor, was Sie dort hören, sehen und riechen. Erleben Sie diesen Ort mit allen Sinnen, in allen Farben und entspannen Sie sich dabei immer mehr.

Wenn Sie öfters mit dem gleichen Bild üben, können Sie dabei immer schneller einen entspannten Zustand erreichen.

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Oktober 2009 - Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Zählen"

Selbst einfache Rituale erlangen durch Wiederholung einen angenehmen Gewöhnungseffekt und sagen dem Körper, "jetzt ist Ruhe angesagt".

Schließen Sie Ihre Augen, atmen Sie ein paar mal tief durch und entspannen Sie sich. Gehen Sie gedanklich durch Ihren Körper, ganz langsam von den Füßen angefangen über alle Körperregionen bis zum Kopf und lassen Sie nacheinander jede Anspannung los. Wenn Sie möchten, sagen Sie sich: Ich bin ganz ruhig und entspannt.

Zählen Sie dann langsam und bewusst von 10 bis 1. Denken Sie nur an die jeweilige Zahl. Mit jeder Zahl werden Sie ruhiger. Wenn Sie bei 1 angelangt sind, fühlen Sie sich entspannt und locker.

Probieren Sie es aus, je länger und regelmäßiger Sie üben umso besser die Wirkung.

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September 2009 - Schlafen Sie gut?

Schenken Sie gelegentlich auftretenden Schlafstörungen nicht zu viel Aufmerksamkeit, bewahren Sie sich eine unbefangene Einstellung zum Schlaf, geben Sie sich passiv dem Schlaf hin, anstatt aktiv einschlafen zu wollen.

Arbeiten oder grübeln Sie nicht bis kurz vor der Schlafenszeit, nehmen Sie belastende Gedanken nicht mit "ins Bett", sondern schalten Sie ganz bewusst schon vorher auf Freizeit um, und wenn es nur eine halbe Stunde vorher ist, z.B. durch Lesen, Musik hören, an etwas Schönes denken.

Falls das "Kopfkino" gar nicht ruhen will, nehmen Sie sich 5 - 10 min Zeit (Wecker!) und notieren Sie alles dazu auf ein Blatt, die schlimmsten Befürchtungen, was alles passieren kann. Negative Gedanken "mit Gewalt vertreiben" hält oft länger wach als einige Minuten intensive Beschäftigung mit dem Thema. Das Aufschreiben von Fakten, Befürchtungen, Gefühlen, Möglichkeiten führt evtl. zu Lösungsansätzen und nach dem Notieren können Sie das Thema für diesen Moment getrost "zur Seite legen".

In den nächsten Monaten folgen weitere Tipps für einen "Guten Schlaf" und damit wünsche ich angenehme Nachtruhe!

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August 2009 - Zeitmanagement

Kennen Sie das, der Tag vergeht wieder mal viel zu schnell und es ist erst die Hälfte der Dinge geschehen, die Sie heute erledigen wollten. Die To-Do-Liste haben Sie eigentlich angemessen erstellt, aber es kam einfach zu viel dazwischen, und einige Termine haben - wie so oft - viel länger als geplant gedauert.

Planen Sie Termine realistisch. Dafür ist es erfahrungsgemäß notwendig, genügend Puffer in der Planung einzubauen.

Entwickeln Sie ein realistisches Zeitbewusstsein.

Machen Sie nicht immer mehrere Dinge gleichzeitig. In der Summe geht es oft schneller, Aufgaben nacheinander abzuarbeiten.

Lassen Sie sich nicht ständig ablenken oder unterbrechen, es ist Ihre Entscheidung, sich stören zu lassen, auch ein freundliches und bestimmtes "nein, jetzt nicht" wird akzeptiert. Trennen Sie Wichtiges von Unwichtigem. Auch das ist Ihre eigene Entscheidung.

Setzten sie Prioritäten, suchen Sie "Zeitfresser" und bauen Sie diese ab.

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Juli 2009 - Positiv Denken

Denken Sie positiv, gehen Sie erst mal vom Guten aus. Vermeiden Sie zu negative Vorstellungen! Denken Sie bei Problemen oder Unangenehmem nicht immer gleich an das Schlimmste.

Achten Sie auf die grossen und kleinen Freuden und Erfolge des Lebens. Menschen neigen dazu, vor allem Negatives oder nicht ganz Perfektes zu beachten, intensiv darüber nachzudenken und oft darüber zu sprechen. Werten Sie auch die kleinen Erfolge und die angenehmen Erlebnisse positiv für sich und Ihre Umwelt, nicht verstärkt nur das, was bei Ihnen und bei anderen nicht so gut klappt.

Lächeln steckt an! Lächeln Sie sich morgens 1 Minute im Spiegel an, evtl. unterstützt mit einer positiven Selbstinstruktion. Sie werden merken, dass auch Ihre Umwelt positiver auf Sie wirkt. Probieren Sie es einfach aus, auch wenn es Ihnen jetzt beim Lesen vielleicht seltsam erscheint.

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Juni 2009 - Haushalten Sie mit Ihrer Energie

Der Arbeitsrhythmus sollte sein: Leistung, Pause, Leistung, Pause, ...

Kleine Pausen wirken Wunder, z.B. stündlich aufstehen, rumgehen oder ans Fenster gehen, den Blick aus dem Fenster schweifen lassen und auf den Fußsohlen wippen.

Oder besuchen Sie anstatt eines Mails den Kollegen im anderen Stockwerk, im anderen Gebäude und genießen Sie den Weg wie einen kurzen Spaziergang.

Gönnen Sie sich kleine Pausen! Arbeitspsychologen haben herausgefunden, dass diejenigen, die nach längstens 1,5 Std. Tätigkeit kleine Pausen machen, auf Dauer viel leistungsfähiger sind, und die "verschluderten" Minuten locker wieder reinholen.

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Mai 2009 - Entschleunigen

Entschleunigen Sie Ihren Alltag Gehören Sie auch zu denen, die "mal schnell ..." und "mal zwischendurch" und "mal kurz ..." dieses und jenes erledigen, vieles gleichzeitig und in Hektik. Was uns einerseits als flexibel und multitaskingfähig auszeichnet, raubt uns andererseits viel Energie. Zwischendurch ist also ganz bewusst "Entschleunigung" angesagt.

Erledigen Sie nicht alles in Eile. Sehen Sie z.B. bei einem Spaziergang oder bei Gängen in Ihrer gewohnten Umgebung bestimmte Dinge nacheinander bewusst je 5 Sekunden lang an.

Oder hetzen Sie nicht immer beim ersten Läuten ans Telefon, gehen Sie in Ruhe nach 3 oder 4 x Läuten erst dran - das entschleunigt!

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April 2009 - Atemübung

Richtiges Atmen, ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden:

Unsere Atmung verläuft zum Großteil unbewusst, viele haben sich flaches Atmen im Alltag angewohnt. Dabei wird unser Lungenvolumen nur zum Teil genutzt. Flachatmer, die überwiegend im Sitzen arbeiten, können ihrem Körper so nur einen Bruchteil der notwendigen Energie zuführen. Und beim flachen Atmen erhöht man die Atemfrequenz, was wiederum die Herz- und Hirnfrequenz hochfährt. Flaches Atmen führt zu Energieverlust und liefert die Tendenz zu Stress und Denkblockaden!

Durch eine gezielte Atemgymnastik trainieren Sie wieder richtiges Atmen, stärken so die Muskulatur und erhöhen Ihre Atemleistung. Zudem löst Atemgymnastik sofort Entspannung aus und fördert die Konzentration. Besonders bei Aufregung oder Ängsten wird die Atmung meist noch flacher, dem wirkt das Trainieren entgegen und kurzfristig kann in diesen Momentan die Aufregung oder Angst durch bewusste Atemübung deutlich verringert werden.

Kleine Atemübung, für Zwischendurch, zum Entschleunigen bei Stress oder als Einschlafhilfe geeignet:

Atmen Sie tief durch die Nase ein, dabei füllen Sie zuerst den unteren, dann den mittleren Bauchraum mit Luft, dann ziehen Sie den Atem zum Brustkorb hinauf und halten ihn kurz an. Anschließend lassen Sie die Luft langsam durch den leicht geöffneten Mund ausströmen. Mit jedem Ausatmen werden Sie ruhiger und entspannter.
Mitzählen z.B. 4-2-4 oder 6-3-6. Atmen Sie so 10 mal

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