Dezember 2011 - Erleichtere
Dir den Tag - ein gutes Gefühl
Was heißt das? Schluck
den schwersten Bissen zuerst!
Kennen Sie das? Seit
Tagen oder vielleicht sogar Wochen schieben Sie etwas Unangenehmes
vor sich her. Sie haben Bedenken, vielleicht sogar Angst,
etwas macht Ihnen schwer ums Herz. Oder Sie haben einfach nur
keine Lust etwas Ungeliebtes zu erledigen. Sie denken aber jeden
Tag daran, dass es gemacht werden muss.
Diese Überlegungen
kosten Lebensenergie, sie sind mit die größten Energieräuber.
Nehmen Sie sich für
heute oder wenn der Tag schon fortgeschritten ist für morgen vor,
das Belastende, Ungeliebte morgens als erstes in Angriff zu nehmen!
Sie werden erstaunt
sein, wie leicht der Rest des Tages wird. Sichtlich beflügelt
meistern Sie alles andere mit einer erhebenden Leichtigkeit.
Puh, das ist ein verdammt angenehmes Gefühl.
Und das gibt einen
guten Grund, einen Erfolg für sich
zu verzeichnen und stolz auf sich zu sein. Und das dürfen Sie
dann auch!!!
Das tolle ist, dieses
gute Gefühl können Sie sich - ja
Sie selbst sich - jeden Tag geben, jeden Tag erneut, an dem Sie
den derbsten Brocken zuerst schlucken. Und los geht's! Ausreden
zählen heute nicht.
November 2011
- Lachen Sie sich entspannt
Wie - das klingt komisch?
Ist aber so. Lachen trägt ganz extrem
zu Entspannung und Wohlbefinden bei.
Und wir machens viel zu wenig.
Psychologen haben nachgewiesen,
dass bereits die Aussicht auf etwas Unterhaltsames oder die Erinnerung
an etwas Lustiges die stressproduzierenden Hormone um 35 bis 70
Prozent senken kann. Nur die Gedanken
daran lösen ein inneres oder auch äußeres Lächeln
aus.
Gleichzeitig senkt
Lachen den Blutdruck, kann Schmerzen reduzieren und stärkt
das Immunsystem.
Also, denken Sie jeden
Tag (zur Erinnerung evtl. ein Smily um 11 oder 15 Uhr in den Kalender
eintragen) an etwas Lustiges, Erheiterndes. Sollte Ihnen nun gar
nichts dazu einfallen, dann ist echte Gefahr
in Verzug. Dann buchen Sie sofort einen Lachyoga-Kurs oder ähnliches,
gehen auf den Spielplatz oder sehen mal wieder eine olle Komödie
a la Heinz Erhard an.
Vielleicht vereinbaren
Sie auch mit einem Freund - es muß ja nicht gleich der Chef sein
(wobei, warum nicht?) -, sich 1 x täglich zum Lachen zu bringen.
Gegenseitig Grimassen schneiden oder ein alter oder neuer Witz
tuts auch! Und mag er noch so blöd sein ... lachen
reicht. Intellektueller Gehalt ist in diesem Fall total
egal! Es hilft - und macht dazu noch Spaß!
Probieren Sie es einfach
aus. Und erzählen Sie es weiter.
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Oktober 2011
- Treten Sie auf der Stelle?
Hängen Sie manchmal
gedanklich an einem Punkt fest? Kommen Sie mit einer Aufgabe nicht
weiter? Fällt Ihnen keine Lösung ein? Fehlt die zündende
Idee? Sitzen bzw. treten Sie also auf der Stelle, körperlich
und gedanklich?
Stehen Sie auf und
gehen Sie ein paar Schritte, verändern Sie vielleicht nur die
Sitzhaltung, 10 cm zurück oder zur Seite kann schon reichen. Eine
kurze Unterbrechung, Haltungswechsel, Sitzpositionswechsel
kann genügen, um festgefahrene Gedanken zu unterbrechen, Blockaden
zu stoppen, Denkansätze zu verändern und neuen Gedanken Raum zu
geben.
Das hilft auch in Besprechungen,
wenn ein Thema festgefahren ist. Regen Sie eine kurze Unterbrechung
an, holen Sie sich vielleicht nur ein Getränk oder schenken Sie
sich nach und fragen auch Ihre Nachbarn.
Bereits ein kleiner
Sitzpositionswechsel, ein bisschen Bewegung mit Perspektivwechsel
kann etwas bewirken.
Probieren Sie es aus.
Und wenn es wirkt, machen Sie es öfters.
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September 2011 -
Körperentspannung = geistige Entspannung
Sind Sie gut erholt
vom Urlaub? Haben Sie sich in den Sommer-Wochen mehr oder anders
bewegt wie im Büro-Alltag? Schön!
Und nun zurück zum
Alltag. Wir alle haben im Alltag vermehrt einseitige Belastungen,
Bewegungen, nehmen oft für länger eine statische Haltung ein.
Das ermüdet Körper und Geist. Trägheit, Kopfschmerzen, Spannungsgefühl
hemmen auch unsere Konzentration. Für eine geistige
Entspannung ist die körperliche Entspannung sehr förderlich.
Bewahren Sie sich die
Urlaubs-Erholung, verlängern Sie die Entspannung
bewusst!
Dehnen Sie alle verspannten
Muskeln regelmäßig. Nach längerem Sitzen am Schreibtisch dankt
Ihr Körper es Ihnen, wenn Sie regelmäßig Ihre Brustmuskeln, Schultermuskeln,
Nackenmuskeln entspannen. Das geht im Sitzen, idealerweise stellen
Sie sich aber z.B. ans Fenster, dehnen und strecken Sie die betreffenden
Muskelgruppen je 6-10 sek und gönnen Sie somit auch Ihren Augen
eine kurze Auszeit vom Bildschirm. Das entspannt und Sie gehen
mit neuer Energie, vielleicht auch
mit neuen Ideen an den Schreibtisch
und an die Aufgabe zurück.
Wenn Sie das jetzt
für sinnvoll halten, sich jetzt dazu entscheiden "jawohl,
das mache ich", dann suchen Sie jetzt
für sich wirksame Möglichkeiten zur stetigen Erinnerung
daran. Kleben Sie sich "Merker", farbige Post-Its am Bildschirm
o.ä., die Sie ein paar Wochen daran erinnern, und dann prüfen
Sie mal (am besten gleich in den Kalender eintragen) ob Sie nach
30 Tagen noch entspannt sind oder sogar Besserung fühlen.
Es ist oft nicht die
fehlende Zeit sondern das "Nicht-daran-denken",
was uns diese höchst wirksamen Kleinigkeiten vernachlässigen lässt.
Also, wie werden Sie täglich daran erinnert?
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August 2011
- Perfektionismus, wieviel tut gut?
Machen Sie sich nicht
manchmal unnötig Stress? Prüfen Sie, ob Ihr Anspruch
oft nicht zu hoch an sich und Ihre Leistungen ist.
Sehen und verbuchen
Sie Ihre Ergebnisse evtl. zu selten als Erfolg für sich? Erfolg
treibt uns an, macht Spaß, ist wichtig für unsere Zufriedenheit.
Wir haben es selbst in der Hand, was wir als Erfolg für uns werten
und was nicht.
Die moderne Management-Ausbildung
lehrt mittlerweile, wenn man alles zu 100% gut und richtig machen
will, ist das nicht immer effizient und zielführend. Die zur Verfügung
stehende Zeit reicht nicht immer für ein perfektes Ergebnis aus.
Gutes Priorisieren
ist gefragt. Für manche Aufgaben ist ein gesundes mittelmäßiges
Ergebnis sogar besser - global betrachtet. Und dieses kann
manchmal sehr wohl als gut, als Erfolg
gewertet werden. Es hängt von der angemessenen Zielsetzung ab.
Seien Sie also nicht
zu kritisch zu sich selbst. Und - sogar Fehler machen ist durchaus
erlaubt und nicht immer sofort ein dramatischer Misserfolg.
Mut
zur Lücke!
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Juni/Juli 2011
- Kraft der Freundschaften
Sorgen Sie für stabile
Beziehungen und Freundschaften.
Entscheiden Sie sich
bewusst dafür, dass Ihnen Ihre Partnerschaft
und Ihre Freundschaften wichtig sind. Räumen Sie ihnen einen hohen
Stellenwert in Ihrer Lebensgestaltung ein.
Ab und zu kann sich
das Gleichgewicht natürlich auch mal verschieben, ein außergewöhnlich
wichtiges Projekt, eine überraschende berufliche Ausnahmesituation
kann auch mal Partner oder Freunde warten lassen - in Ausnahmefällen
und zeitlich begrenzt. Lassen Sie die Ausnahme
nicht zum Regelfall werden.
Sollten Sie Ihr soziales
Umfeld dauerhaft vernachlässigen, schaden Sie in erster Linie
sich selbst!
Pflegen Sie die Beziehungen,
die Ihnen wirklich Kraft und Halt geben. Mit denen Sie nicht nur
aus einer Verpflichtung heraus zusammen sind, wie oft bei Kollegen
der Fall. Geschäftlich motivierte Treffen zählen zur Arbeitszeit.
Wie sieht Ihre Zeitwaage
aus, ist Privates und Geschäftliches in guter
Balance? Sie haben es in der Hand!
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Mai 2011
- Kraft der Inneren Bilder
Nehmen Sie sich 5 Minuten
Zeit für einen kleinen Versuch.
Entspannen Sie sich,
schließen Sie die Augen und stellen Sie sich einen wunderschönen
Strand, ein schönes Stück Land Ihrer Wahl vor. Es ist ein traumhaft
schöner Morgen, sie spüren die Sonne auf Ihrer Haut, der Wind
streicht sanft über Sie hinweg und Sie sitzen im warmen, weichen
Sand oder Gras. Das ist Ihr Wohlfühlbild,
mit dem Sie angenehme Gerüche, Geräusche, Gedanken verbinden.
Wie fühlt sich das
an, dort zu sitzen, spüren Sie die Sonne? Vielleicht riechen Sie
sogar das Meer und hören die Brandung, die Vögel. Was sehen oder
hören Sie noch, damit Sie sich rundum wohlfühlen? Stellen Sie
es sich einfach vor. Es ist alles möglich. Spüren
sie das angenehme Gefühl.
Nehmen Sie diese positiven
Eindrücke, dieses wohlige Gefühl mit in den Tag und Sie
werden Ihre Aufgaben ruhiger, konzentrierter und gelassener erledigen.
Gehen Sie in einer
Pause zurück an Ihren "persönlichen Traumstrand" und spüren Sie
die wunderbare Kraft der inneren Bilder.
Nach etwas üben können Sie das Bild sehr schnell auf Knopfdruck
abrufen und damit das angenehme Gefühl.
Dieses Gefühl, diese
Stärke können Sie jeden Tag erreichen, mit Ihrer eigenen Vorstellungs-Kraft!
Ist das nicht toll? So einfach haben Sie Ihren zusätzlichen
Energiespender.
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April 2011
- Kraft der Gedanken
"Das Leben eines
Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen" Marc Aurel
Das heißt, wir ziehen
genau das in unser Leben, was wir durch unsere Gedanken, Einstellungen
und Erwartungen aussenden bzw. ausstrahlen.
Diese Realität findet
in allen Bereichen statt: Gesundheit, Geld, Erfolg, Partnerschaft
.... Denn, worauf wir unsere Aufmerksamkeit
und unsere Gedanken richten, das bekommt Energie, wächst
und wird in unser Leben gezogen - wie mit einm Magnet. Das Gesetz
der Resonanz besagt, dass man in seinem Leben nur das finden
und erfahren kann, wofür man in sich selbst eine Resonanz bzw.
Entsprechung besitzt.
Wenn es nun stimmt,
dass wir mit unseren Gedanken und Überzeugungen unsere Lebenswirklichkeit
selber erschaffen, warum denken wir dann
nicht einfach immer etwas Positives und Schönes und sind
glücklich? Ganz einfach: Weil wir nicht frei sind in unseren Gedanken
und Reaktionen, sondern durch unsere teilweise sehr alten Muster
und Prägungen aus dem Unterbewusstsein
"gedacht" und "gelebt" werden.
Wir reagieren ständig
mit Denk- und Verhaltensreflexen, so genannten "Mustern", die
über Jahre durch unsere gesamten bewussten und unbewussten Erfahrungen
geprägt und verfestigt sind.
Schön, jetzt wissen
wir, wie es einfacher geht. Der nächste Schritt ist nun die Umsetzung.
Üben Sie sich im Denken
und bewussten Überlegen, was Sie in Ihrem Leben haben möchten,
was Sie anziehen möchten. Seien Sie dafür mit Ihren Gedanken der
Magnet!
Und wie schon der alte
Goethe sagte: Es ist nicht genug zu wissen, man muss es anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. Üben,
üben, üben, jeden Tag.
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März 2011
- Feierabendritual
Finden Sie manchmal
keine Ende des Arbeitstages? Nehmen
Sie Arbeit mit nach Hause, Unterlagen oder auch nur Gedanken?
Können Sie Zuhause angekommen schlecht abschalten und grübeln
weiter über Arbeitsthemen nach?
Das Gute, wenn das
ab und zu vorkommt, ist das ganz normal. Aber - wenn das ein Dauerzustand
ist, wenn Sie das belastet und Sie
es gerne anders hätten, dann können Sie
was dagegen tun.
Nehmen Sie keine Arbeit
mit Nachhause. Abends, müde brauchen Sie viel länger dafür wie
am nächsten Tag erholt im Büro! Suchen Sie sich ein Feierabendritual,
das Ihren Arbeitstag beschließt und das den Feierabend "einläutet".
Denken Sie in Ruhe mehrere Möglichkeiten durch, probieren Sie
einige gedanklich aus, welches Bild, welche Geschichte gefällt
Ihnen? Und dann üben Sie das Ritual mehrere Tage ein, bis es zur
angenehmen Gewohnheit wird.
Vorschläge:
- Für Autofahrer. Schlagen
Sie abends vor Ihrer Wohnung die Autotüre zu und stellen Sie sich
vor, alles, was zum Job gehört, bleibt im
Auto und schläft - wie sie - bis zum Morgen des nächsten
Arbeitstages.
- Oder - gehen Sie, bevor Sie Ihre Wohnung betreten zu den Abfalltonnen
und werfen Sie symbolisch Ihre Jobgedanken hinein, nehmen Sie
sich diese Extra-Minute Zeit und gehen wirklich zur Tonne, stellen
Sie sich ein Bild dazu vor, ein Korb mit Unterlagen oder ähnliches.
Deckel auf (wirklich) und weg damit (Bild vorstellen).
- Oder - wenn Sie Ihre Wohnungstüre von innen zumachen, stellen
Sie sich vor, alles, was zur Arbeit gehört (Bild dazu überlegen,
Korb mit Unterlagen, Papierstapel, …) bleibt
draußen vor der Tür.
- Oder für U-Bahnfahrer/Fußgänger. Auf dem letzten Stück Fußweg
zur Wohnung, lassen Sie bei jedem Haus, an dem Sie vorbeikommen
oder an jeder Straßenecke, an jedem Baum, ein
Stück "Arbeit" liegen. Zuhause angekommen ist alles, was
den Job betrifft, verteilt und nicht mehr bei Ihnen.
- Ach ja, "Feierabend einläuten",
Sie können in den Hausflur, an die Garderobe, an den Schlüsselkasten
ein Glöckchen legen oder hängen und jeden Feierabend beim Eintreten
in das Zuhause wirklich "einläuten" und sich einen Satz denken
wie "jetzt beginnt mein Feierabend"...
- Oder - wen Sie das Bedürfnis verspüren, beim Nachhausekommen
Ihre Hände zu waschen, machen Sie
es zum Ritual (in Winter-Grippe-Zeiten ist es eh empfehlenswert!).
Waschen Sie den Arbeitsstaub, den Papierstaub, den Staub der Arbeitsmaterialien
(und damit die Gedanken daran) ab.
Lassen Sie Ihre Phantasie
spielen und malen Sie sich bunte Bilder dazu aus. Die beste Idee
gewinnt. Trainieren Sie Ihr Lieblingsritual konsequent 10-30 Tage
und überprüfen Sie, ob es Ihnen damit besser geht. Das ewige Grübeln
ist ein Energiefresser, der Sie auf Dauer schwächt. Nur mit ausreichend
Erholung zwischen den Leistungsphasen sind Sie an jedem neuen
Arbeitstag energiegeladen und für neue Herausforderungen
gestärkt.
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Februar 2011
- Terminstress muss nicht sein, Sie haben es in der Hand
Tappen Sie nicht kurz
nach Jahresbeginn gleich wieder in die "Total
überfüllter Terminplan-Falle", das löst Hektik
und Stress aus, den Sie selbst vermeiden können.
Planen Sie den Tag
mit Lücken, planen sie realistisch
mit Berücksichtigung von Anfahrts-/Gehweg-Zeiten, Pausen, Vorbereiten,
Terminüberziehungen ...
Ballern Sie sich Ihre
Tage nicht komplett zu. So können Sie entspannt die Termine mit
kleinen Pausen nacheinander abarbeiten und sich dazwischen mental
immer auf das nächste Meeting vorbereiten. Ohne gegen Ende der
Treffen wie auf Kohlen zu sitzen,
nur noch halb zuzuhören, genervt und zu spät zum nächsten zu hetzen.
Die Ergebnisse sind besser, wenn
alle Beteiligten mit ihrer Aufmerksamkeit beim jeweiligen Thema
sind.
Gedanken wie "oh je,
ich müsste schon beim nächsten Termin sein" lenken ganz klar ab.
Natürlich können Überziehungen nicht immer ausgeschlossen werden,
aber wenn sich eine deutliche Verlängerung abzeichnet, wenn sich
nicht geplante Themen ergeben, ist es besser, frühzeitig einen
neuen Termin zu vereinbaren, und nicht immer "noch kurz/ noch
schnell das und das und das" durchzuknüppeln.
Qualität
sinkt, Stress steigt! Das
muss nicht sein.
Tun Sie sich selbst
etwas Gutes. Planen Sie den Tag möglichst entzerrt.
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Januar 2011
- Üben Sie sich in Achtsamkeit 3
So wie Sie achtsam
das alte Jahr beendet haben, können Sie achtsam das neue beginnen.
Zum weiteren Training der zu Entspannung beitragenden Achtsamkeit
eignen sich sehr gut auch die immer wieder kehrenden kleinen
Aufgaben des Alltags, besonders die ganz
banalen wie Kaffee kochen, Rasen mähen, abspülen, Schnee
schaufeln, Fächer umräumen, etwas aus- oder einräumen ...
Konzentrieren Sie sich
bei gleichförmigen Tätgikeiten auf das Jetzt
und das Hier. Was fühlen Sie, was spüren Sie, welche Gedanken
gehen Ihnen durch den Kopf? Bleiben Sie im Rhythmus der Gleichförmigkeit
bei einem Gedanken, schweifen Sie nicht ab.
Zwei
gute Effekte: Das wirkt nach ein paar Minuten total entspannend,
vermeintlich langweilige Muss-Tätigkeiten wirken sich so positiv
aus.
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Dezember 2010
- Üben Sie sich in Achtsamkeit 2
Ein weiteres gutes
Versuchsfeld für Achtsamkeit ist
das Essen. Nehmen Sie sich bei der
nächsten Mahlzeit die Zeit, die Speisen mit
allen Sinnen zu genießen.
Sehen Sie sich das
Essen auf dem Teller an, die Farben, die Formen. Riechen Sie ausgiebig
daran und versuchen Sie Kräuter und Gewürze heraus zu riechen.
Dann erst beginnen Sie zu speisen.
Essen Sie langsam,
lassen Sie den ersten Bissen länger im Mund, schieben Sie ihn
mit der Zunge an alle Seiten im Mund, an verschiedenen Stellen
nehmen wir unterschiedliche Geschmacksrichtungen besser war.
Beschäftigen Sie sich
intensiv mit dem Geschmack. Bleiben Sie
mit Gedanken, Gefühlen und Taten ganz bei den Speisen.
Welche Nuancen können Sie herausschmecken? Eine schöne Übung,
die auch den Genuß verstärkt!
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November 2010
- Üben Sie sich in Achtsamkeit 1
Stress beschleunigt,
Achtsamkeit entschleunigt.
Wir hören den Begriff
oft, was ist mit Achtsamkeit gemeint?
Achtsamkeit ist die
volle Konzentration auf die Wahrnehmung in allen Bereichen. Sie
sind mit Taten und Gedanken ganz in der Gegenwart, sind sich Ihrer
Gefühle, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick voll bewusst.
Nicht umsonst heißt
es von jemandem, der sich gerade fürchterlich ärgert - übrigens
auch eine Ausprägungsform von Stress - er ist "außer sich". Wenn
Sie es schaffen, auch im Stress "bei sich" zu bleiben, werden
Sie angemessener reagieren. So verhindern Sie, dass der Stress
Sie überrollt und zu unangemessenen stressverstärkenden Reaktionen
führt.
Nehmen Sie heute, morgen
und die nächsten Tage bei konzentrierten Tätigkeiten ganz bewusst
Ihren Körper, Ihre Gedanken und Ihre Gefühle
wahr. Anfangs vielleicht nur bei einer zeitlich begrenzten
Tätigkeit, behalten Sie die volle Aufmerksamkeit ganz auf sich.
Spüren Sie, wie Sie
gerade sitzen oder stehen, die Stellung Ihrer Beine, wo sie den
Boden, den Stuhl berühren, wie Sie atmen, welche Gefühle Sie gerade
hegen und wie Sie sich insgesamt fühlen. Üben Sie sich in dieser
Wahrnehmung, während Sie wie gewohnt
mit Ihrer Aufgabe fortfahren.
Das erfordert anfangs Ihre ganze Konzentration und Übung.
Nach etwas üben fällt
es zusehends leichter - und entspannt.
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Oktober 2010
- Mach mal Pause 4
Studien haben ergeben,
dass man mit je 5 Minuten Pause nach längstens
60 Minuten Arbeit insgesamt mehr erledigt. Die vermeintlich
"verdaddelten" Pausezeiten holen wir durch bessere Leistungsfähigkeit
dazwischen locker wieder auf.
Wie Sie Ihre Pausen
optimal gestalten, werden Sie von Ihrem Körper lernen.
Manchmal ist es zum
Beispiel sinnvoll, spazieren zu gehen - vielleicht nur 5 Minuten
zum Kollegen etwas weiter entfernt - oder eine Kleinigkeit zu
essen. Manchmal tut Ruhe gut - einfach
mal tief durchatmen, Arme und Beine strecken, aus dem Fenster
kucken, auf Zehenspitzen wippen, lassen Sie Ihren Gedanken freien
Lauf.
Manchmal tut Bewegung
gut. Ein paar Sprünge "Hampelmann", ein kurzer Spurt auf der Stelle
oder nur Strecken und mit Anspannung auf Zehenspitzen "Früchte
von ganz oben pflücken" ist fast immer und überall möglich, auch
im Büro.
Aktive Pausen fördern
die Durchblutung, den Stoffwechsel, bauen Stresshormone ab, fördern
Glückshormone, sind also echte Power-Pausen
und dadurch für "Schreibtischtäter" effektiver.
Finden Sie heraus,
was Ihnen wann gut tut - und machen
Sie mal Pause!
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September 2010
- Mach mal Pause 3
Weitere Anzeichen,
mit denen unser Körper uns sagt "Mach mal Pause" sind z.B. auch:
Abschweifen der Gedanken, zerstreut fühlen, Tagträumen nachgehen,
Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen, Fakten, die uns "auf
der Zunge liegen", Rechtschreibfehler, Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler,
Verrechnen, Leistungsabfall, die Buchstaben tanzen vor den Augen
...
Suchen Sie sich ein
ruhiges Plätzchen, atmen Sie tief
und ruhig durch, strecken Sie sich und lassen Sie Ihre Gedanken
schweifen. Geben Sie Ihrem Unterbewusstsein zwischendruch immer
mal wieder die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und einzuordnen.
Diese Pause kann 2, 5 oder 10 - 20 Minuten dauern.
Ihr Körper meldet sich
erfrischt und mit geistiger Kraft
von dieser kleinen Auszeit zurück.
Betrachten Sie eine
Pause nie als "verlorene Zeit", sondern als notwendige
Regenerationszeit.
Achten Sie eine Woche
lang intensiv auf Ihren Körper und notieren Sie, welche der Erkennungszeichen
bei Ihnen auftreten. Finden Sie dann die für Sie beste Möglichkeit,
Ihrem Körper Erholung zu ermöglichen.
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Juli/August 2010
- Mach mal Pause 2
Haben Sie den letzten
Tipp probiert? Unser Körper verlangt nach ca. 90-120 Minuten Arbeit
eine Pause, um sich zu regenerieren, der Zeitintervall ist von
Mensch zu Mensch verschieden.
Es gibt weitere Anzeichen,
mit denen unser Körper uns einfach sagt: Mach mal Pause. Wir müssen
nur hinhören!
- Appetit auf einen
kleinen Imbiss
- Das Bedürfnis häufiger
zur Toilette zu gehen
Lernen Sie die individuellen
Signale Ihres Körpers kennen, mit denen er Sie auf die
Notwendigkeit von Pausen aufmerksam macht und gönnen Sie sich
diese.
Ihr Körper wird es
Ihnen mit Wohlbefinden danken.
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Juni 2010
- Mach mal Pause 1
Unser Körper, besonders
auch unser Gehirn kann nicht ständig Höchstleistungen erbringen.
Körper und Gehirn sind natürlichen Rhythmen von Arbeit
und Erholung unterworfen. Das Bedürfnis nach der bekanntesten
Pause: Schlaf teilt Ihnen ihr Körper zum Beispiel durch Müdigkeit
und Gähnen mit.
Es gibt allerdings
noch weitere Rhythmen des Körpers, die in unserer schnelllebigen
Zeit häufig nicht beachtet werden. Zum Beispiel verlangt der menschliche
Körper normalerweise nach ca. 90-120 Minuten Arbeit eine Pause,
um sich zu regenerieren. Die exakte
Zeitspanne variiert von Mensch zu Mensch, aber es gibt bestimmte
Erkennungszeichen, mit denen der
Körper auf sein Erholungsbedürfnis
aufmerksam macht, z.B:
- Das Verlangen sich
zu recken oder die Muskeln zu entspannen
- Gähnen oder Seufzen
Dies sind Hinweise
darauf, dass Ihr Körper eine Erholungspause benötigt.
Wenn Sie diese Zeichen
nicht beachten, reagiert der Körper mit der Ausschüttung bestimmter
Botenstoffe, die es Ihnen ermöglichen, auch ohne Pause weiterzuarbeiten.
Falls Sie dies wiederholt tun, kommt es
zu Stress - der Körper baut ab und wird immer weniger leistungsfähig.
Gönnen Sie Ihrem Körper
Regeneration, geben Sie ihm Gelegenheiten
dazu.
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Mai 2010
- Lernen Sie wieder zu genießen 3
Denken
sie so oft wie möglich positiv.
"Mit meinen Gedanken erschaffe ich mir meine Wahrheit, meine Welt
... "
diesen und ähnliche Sprüche hören und lesen wir oft - das überraschende
ist - es stimmt! Mehr als sie vielleicht annehmen!
Also, wenn sie oft
Positives denken, ausstrahlen, fühlen
dann erleben sie auch mehr Positives. Und das haben Sie ganz persönlich
für sich selbst in der Hand. Ersetzen Sie ihre negativen Gedanken
gezielt durch positive.
An fast jeder Situation,
beruflich oder privat, gibt es auch positive Aspekte. Passiert
ein Missgeschick? Fluchen sie nicht nur, erkennen sie das Komische
daran, lachen sie über sich, über
andere. Entdecken sie für sich an vielen Erlebnissen auch Angenehmes
und das gibt es öfters, als auf den ersten Blick erkennbar.
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April 2010
- Lernen Sie wieder zu genießen 2
Schaffen Sie sich kleine
Pausen. Nehmen Sie im Alltag einfach zwischendurch kleine Auszeiten.
Das regeneriert Ihre Kräfte!
Stehen Sie auf, kucken
Sie aus dem Fenster, gehen Sie zwischendurch in die Cafeteria/ins
Cafe, einfach so - und gönnen Sie sich ein Getränk, auf das Sie
gerade Lust haben. Genießen Sie jeden
einzelnen Schluck davon auf der Zunge.
Gehen Sie langsam durchs
Haus zum Kollegen, dem Sie sonst nur ein Mail senden oder gehen
Sie 5 Minuten raus, an die Sonne. Schauen Sie dabei Ihre Umgebung
mal etwas genauer an, nehmen Sie alles wahr, was Sie sehen. Vieles
davon kann erfreuen oder erheitern
und ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern, behalten Sie es etwas.
Nehmen Sie sich täglich
ein bisschen Zeit, das Beobachten zu genießen.
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März 2010
- Lernen Sie wieder zu genießen 1
Genießen Sie die kleinen
und großen Freuden des Lebens in vollen Zügen?
Oft verlernen wir,
die kleinen und kleinsten zu erkennen. Kennen Sie das Gefühl warmer
Sonnenstrahlen auf der Haut? Schließen Sie die Augen und
stellen Sie sich das Gefühl vor. Klappt es nicht sofort?
Dann richten Sie beim
nächsten Spaziergang oder auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen
Ihr Gesicht ein paar Minuten in die noch schwache Winter-Sonne
- wenn sie denn scheint, bleiben Sie kurz stehen oder setzen Sie
sich auf eine windgeschützte Bank. Schließen Sie die Augen und
spüren Sie, was die Sonnenstrahlen
auf Ihrer Haut für ein Gefühl hervorrufen!
Wenige Minuten ist das ein sehr wohliges
und angenehmes Gefühl und noch keine Sonnenbrandgefahr!
Wenn Sie dieses Gefühl
mögen, dann gönnen Sie sich ab und zu bewusst ein Sonnenbad, verharren
Sie einfach 5 bis 20 Minuten je Verträglichkeit und Geschmack
auf einer Parkbank in der Sonne, denken Sie an nichts anderes,
beobachten sie mit Ihrem Gedanken das Gefühl auf der Haut, genießen
Sie es und erfreuen Sie sich daran.
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Januar + Februar 2010
- Müssen - Sollen - Wollen
Sagen Sie zu sich oder
anderen auch mehrmals am Tag: "Ich muss
dieses und jenes tun", manchmal gehetzt und mit einem geplagten
Seufzer verbunden?
Das kleine Wort "muss"
hat eine besondere Wirkung auf uns, die uns oft nicht bewusst
ist. Wir bauen uns damit selbst unangenehmen Druck
auf. Und Druck tut nicht gut!
Machen Sie folgende
Übung:
Denken Sie an einen Satz, " ich muss
... erledigen",
fühlen Sie in Ihren Körper. Wie fühlt sich der Gedanke an? Welche
Gefühle verbinden Sie damit?
Dann denken Sie den gleich Satz mit "ich sollte ... erledigen",
wie fühlt sich das an?
Und ein paar Minuten später denken Sie "ich
möchte ...
erledigen", wie fühlt sich
das nun an, was passiert in Ihrem Körper? Merken Sie einen Unterschied?
Versuchen Sie jeden
gesagten oder gedachten Satz mit "ich muss ..." mit "ich
will ..." zu wiederholen. Spüren Sie das angenehmere neutrale
oder gute Gefühl, speichern Sie es ab. So sollte es sich anfühlen
wenn Sie an Bevorstehendes denken! Das bringt Ruhe
und Ausgeglichenheit. Und die Entscheidung für müssen,
sollen oder wollen treffen Sie ganz alleine immer wieder
neu für sich selbst. Üben Sie dies öfters und wenn das "ich will"
so gar nicht passen sollte, hinterfragen Sie die bevorstehende
Aktion. "Muss ich wirklich ...?"
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Dezember 2009
- Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Farbe"
Stellen Sie sich eine
Farbe vor, die auf Sie eine beruhigende
oder stärkende Wirkung hat. Eine Farbe, die Ihnen gut gefällt
und die angenehm zu betrachten ist.
Stellen Sie sich aus
dieser Farbe nun eine kuschelige Decke
vor, umhüllen Sie Ihren ganzen Körper damit. Ziehen Sie die "Farbe"
wie einen Mantel an.
Spüren Sie die wohlige
Wärme am ganzen Körper, genießen Sie die angenehme Ruhe, die sich
immer mehr ausbreitet und Sie ganz umgibt. Lassen
Sie alle anderen Gedanken los, denken Sie nur an die Farbe
und das wohlige Gefühl darin und werden Sie gelassen
und entspannt.
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November 2009
- Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Ort der Harmonie"
Liegen Sie im Bett
und können nicht einschlafen, nicht sofort abschalten? Atmen
Sie bewusst ein paar mal tief ein und aus, zählen Sie dabei
mit, verfolgen Sie gedanklich den Luftstrom in Ihrem Körper. Das
entspannt.
Dann denken Sie an
einen Ort, der für Sie Ruhe und Harmonie ausstrahlt. Es ist ein
schöner Ort, an dem Sie sich wohlfühlen.
Das kann eine Urlaubserinnerung sein, ein Ort aus der Kindheit
oder Jugend oder der Ort der ersten Verliebtheit? Stellen Sie
sich vor, was Sie dort hören, sehen und riechen. Erleben
Sie diesen Ort mit allen Sinnen, in allen Farben und entspannen
Sie sich dabei immer mehr.
Wenn Sie öfters mit
dem gleichen Bild üben, können Sie dabei immer schneller
einen entspannten Zustand erreichen.
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Oktober 2009
- Tipps für guten Schlaf, Einschlafritual "Zählen"
Selbst einfache
Rituale erlangen durch Wiederholung einen angenehmen Gewöhnungseffekt
und sagen dem Körper, "jetzt ist Ruhe angesagt".
Schließen Sie Ihre
Augen, atmen Sie ein paar mal tief durch und entspannen Sie sich.
Gehen Sie gedanklich durch Ihren Körper,
ganz langsam von den Füßen angefangen über alle Körperregionen
bis zum Kopf und lassen Sie nacheinander jede Anspannung los.
Wenn Sie möchten, sagen Sie sich: Ich bin ganz ruhig und entspannt.
Zählen
Sie dann langsam und bewusst von 10 bis
1. Denken Sie nur an die jeweilige Zahl. Mit jeder Zahl
werden Sie ruhiger. Wenn Sie bei 1 angelangt sind, fühlen Sie
sich entspannt und locker.
Probieren Sie es aus,
je länger und regelmäßiger Sie üben
umso besser die Wirkung.
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September 2009
- Schlafen Sie gut?
Schenken Sie gelegentlich
auftretenden Schlafstörungen nicht zu viel
Aufmerksamkeit, bewahren Sie sich eine unbefangene Einstellung
zum Schlaf, geben Sie sich passiv dem Schlaf
hin, anstatt aktiv einschlafen zu wollen.
Arbeiten oder grübeln
Sie nicht bis kurz vor der Schlafenszeit, nehmen Sie belastende
Gedanken nicht mit "ins Bett", sondern schalten Sie ganz
bewusst schon vorher auf Freizeit um, und wenn es nur eine halbe
Stunde vorher ist, z.B. durch Lesen, Musik hören, an etwas Schönes
denken.
Falls das "Kopfkino"
gar nicht ruhen will, nehmen Sie sich 5 - 10 min Zeit (Wecker!)
und notieren Sie alles dazu auf ein Blatt,
die schlimmsten Befürchtungen, was alles passieren kann. Negative
Gedanken "mit Gewalt vertreiben" hält oft länger wach als einige
Minuten intensive Beschäftigung mit dem Thema. Das Aufschreiben
von Fakten, Befürchtungen, Gefühlen, Möglichkeiten führt evtl.
zu Lösungsansätzen und nach dem Notieren
können Sie das Thema für diesen Moment getrost
"zur Seite legen".
In den nächsten Monaten
folgen weitere Tipps für einen "Guten Schlaf" und damit wünsche
ich angenehme Nachtruhe!
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August 2009
- Zeitmanagement
Kennen Sie das, der
Tag vergeht wieder mal viel zu schnell und es ist erst die Hälfte
der Dinge geschehen, die Sie heute erledigen wollten. Die To-Do-Liste
haben Sie eigentlich angemessen erstellt, aber es kam einfach
zu viel dazwischen, und einige Termine haben - wie so oft - viel
länger als geplant gedauert.
Planen Sie Termine
realistisch. Dafür ist es erfahrungsgemäß notwendig, genügend
Puffer in der Planung einzubauen.
Entwickeln Sie ein
realistisches Zeitbewusstsein.
Machen Sie nicht immer
mehrere Dinge gleichzeitig. In der Summe geht es oft schneller,
Aufgaben nacheinander abzuarbeiten.
Lassen Sie sich nicht
ständig ablenken oder unterbrechen, es ist Ihre Entscheidung,
sich stören zu lassen, auch ein freundliches und bestimmtes "nein,
jetzt nicht" wird akzeptiert. Trennen Sie Wichtiges
von Unwichtigem. Auch das ist Ihre eigene Entscheidung.
Setzten sie Prioritäten,
suchen Sie "Zeitfresser" und bauen
Sie diese ab.
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Juli 2009
- Positiv Denken
Denken Sie positiv,
gehen Sie erst mal vom Guten aus. Vermeiden Sie zu negative Vorstellungen!
Denken Sie bei Problemen oder Unangenehmem nicht immer gleich
an das Schlimmste.
Achten Sie auf die
grossen und kleinen Freuden und Erfolge
des Lebens. Menschen neigen dazu, vor allem Negatives oder
nicht ganz Perfektes zu beachten, intensiv darüber nachzudenken
und oft darüber zu sprechen. Werten Sie auch die kleinen Erfolge
und die angenehmen Erlebnisse positiv für sich und Ihre Umwelt,
nicht verstärkt nur das, was bei Ihnen und bei anderen nicht so
gut klappt.
Lächeln
steckt an! Lächeln
Sie sich morgens 1 Minute im Spiegel an, evtl. unterstützt mit
einer positiven Selbstinstruktion. Sie werden merken, dass auch
Ihre Umwelt positiver auf Sie wirkt. Probieren Sie es einfach
aus, auch wenn es Ihnen jetzt beim Lesen vielleicht seltsam erscheint.
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Juni
2009 - Haushalten Sie mit Ihrer Energie
Der Arbeitsrhythmus
sollte sein: Leistung, Pause, Leistung,
Pause, ...
Kleine Pausen wirken
Wunder, z.B. stündlich aufstehen, rumgehen oder ans Fenster gehen,
den Blick aus dem Fenster schweifen lassen und auf den Fußsohlen
wippen.
Oder besuchen Sie anstatt
eines Mails den Kollegen im anderen Stockwerk, im anderen Gebäude
und genießen Sie den Weg wie einen kurzen
Spaziergang.
Gönnen Sie sich kleine
Pausen! Arbeitspsychologen haben herausgefunden, dass diejenigen,
die nach längstens 1,5 Std. Tätigkeit kleine Pausen machen, auf
Dauer viel leistungsfähiger sind, und die "verschluderten"
Minuten locker wieder reinholen.
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Mai 2009
- Entschleunigen
Entschleunigen Sie
Ihren Alltag Gehören Sie auch zu denen, die "mal
schnell ..." und "mal zwischendurch"
und "mal kurz ..." dieses und jenes
erledigen, vieles gleichzeitig und in Hektik. Was uns einerseits
als flexibel und multitaskingfähig auszeichnet, raubt uns andererseits
viel Energie. Zwischendurch ist also ganz bewusst "Entschleunigung"
angesagt.
Erledigen Sie nicht
alles in Eile. Sehen Sie z.B. bei einem Spaziergang oder bei Gängen
in Ihrer gewohnten Umgebung bestimmte Dinge nacheinander bewusst
je 5 Sekunden lang an.
Oder hetzen Sie nicht
immer beim ersten Läuten ans Telefon, gehen Sie in Ruhe nach 3
oder 4 x Läuten erst dran - das entschleunigt!
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April 2009
- Atemübung
Richtiges Atmen, ein
wichtiger Faktor für das Wohlbefinden:
Unsere Atmung verläuft
zum Großteil unbewusst, viele haben sich flaches Atmen im Alltag
angewohnt. Dabei wird unser Lungenvolumen nur zum Teil genutzt.
Flachatmer, die überwiegend im Sitzen arbeiten, können ihrem Körper
so nur einen Bruchteil der notwendigen Energie zuführen. Und beim
flachen Atmen erhöht man die Atemfrequenz, was wiederum die Herz-
und Hirnfrequenz hochfährt. Flaches Atmen
führt zu Energieverlust und liefert die Tendenz zu Stress und
Denkblockaden!
Durch eine gezielte
Atemgymnastik trainieren Sie wieder richtiges Atmen, stärken so
die Muskulatur und erhöhen Ihre Atemleistung. Zudem löst Atemgymnastik
sofort Entspannung aus und fördert die Konzentration. Besonders
bei Aufregung oder Ängsten wird die Atmung meist noch flacher,
dem wirkt das Trainieren entgegen und kurzfristig kann in diesen
Momentan die Aufregung oder Angst durch bewusste Atemübung deutlich
verringert werden.
Kleine Atemübung, für
Zwischendurch, zum Entschleunigen bei Stress
oder als Einschlafhilfe geeignet:
Atmen Sie tief durch
die Nase ein, dabei füllen Sie zuerst den unteren, dann den mittleren
Bauchraum mit Luft, dann ziehen Sie den Atem zum Brustkorb hinauf
und halten ihn kurz an. Anschließend lassen Sie die Luft langsam
durch den leicht geöffneten Mund ausströmen. Mit jedem Ausatmen
werden Sie ruhiger und entspannter.
Mitzählen z.B. 4-2-4 oder 6-3-6. Atmen Sie so 10 mal
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